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Geschichte unseres Gymnasiums
von 1965 bis heute
Es gibt
in Nordrhein-Westfalen einige Schulen, die schon viele hundert Jahre alt sind.
Verglichen mit ihnen ist unsere Schule sehr jung, aber sie hat schon eine
wechselvolle Geschichte. Um sie zu verstehen, muss man sich erinnern,
dass es früher nur wenige Schulen gab, in denen Mädchen das Abitur machen
konnten. Frauen sollten nicht zur Universität gehen, das war eine damals weit
verbreitete Meinung. Die Jungen konnten das Gymnasium der Benediktiner
besuchen, wenn aber ein Mädchen aus Meschede oder den umliegenden Ortschaften
ebenfalls das Abitur machen wollte, musste es spätestens nach der Mittleren
Reife, die an der Realschule der Armen Schulschwestern erworben wurde, nach
Arnsberg fahren oder in ein Internat gehen.
Die Eltern wünschten sich aber
Weiterbildungsmöglichkeiten für ihre Töchter auch in ihrer Stadt, und in der
Mitte der 60er Jahre war das Land Nordrhein-Westfalen bereit, in Meschede ein
Mädchengymnasium zu errichten. Es hieß:
Staatliches neusprachliches Mädchengymnasium Meschede
Von diesen Anfängen bis zum
Einzug in ein eigenes Schulgebäude vergingen aber noch einige Jahre:
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1965
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Öffnung des Unterrichts am 22.
April im Gebäude der damaligen Ingenieurschule
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1968
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Erster Spatenstich für den Schulneubau am Schederweg
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1969
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Einzug in das neue Schulgebäude
(1. Bauabschnitt) im Oktober
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1971
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Aufnahme der ersten Klasse 11 des Gymnasiums in Aufbauform (Realschulabsolventen)
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Gründung des Fördervereins
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1972
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Einführung der Koedukation in der Klasse 5
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Differenzierung des Unterrichts nach dem KMK-Modell in Jahrgangsstufe
11
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Schulversuch Differenzierte
Mittelstufe in Klasse 9
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Einweihung des Schulgebäudes einschließlich Turnhalle und Außenanlagen
am 3. November
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1973
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Erstes Abitur des
grundständigen Gymnasiums am 17./18. Mai
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1974
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Wechsel
der Schulträgerschaft am 1. Januar; das Amt Meschede übernimmt die
Schulträgerschaft
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Erstes
Abitur des Gymnasiums in Aufbauform
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Fertigstellung
des Sportplatzes am Schederweg
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1975
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Seit der Kommunalen
Neugliederung am 1. Januar ist die Stadt Meschede Schulträger des Gymnasiums
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1977
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Fertigstellung
der Doppelturnhalle
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Mit dem
Einzug der Realschule in ihr neues Schulgebäude entsteht das August-Macke-Schulzentrum
am Schederweg, benannt nach dem berühmten Maler August Macke, der 1887 in
Meschede geboren wurde. Seitdem heißt unsere Schule mit vollem Namen:
Gymnasium der Stadt Meschede
im
August-Macke-Schulzentrum
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1979
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Einweihung der Aula
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1980
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Aufgrund gestiegener
Schülerzahlen werden mit einem zusätzlich aufgestellten Pavillon zwischen
Nordtrakt und Aula sechs weitere Klassenräume geschaffen.
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1990
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Feierliche Verabschiedung der
Gründungsdirektorin Frau OStD’ Felicitas Kreuz; neuer Schulleiter wird Herr
OStD Pfeiffer, der die Schule bis 2001 führt.
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2001
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Übernahme der Schulleitung
durch Herrn Kaldewei
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1995
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Sternwanderung anlässlich des 30-jährigen
Bestehens der Schule.
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2005
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Unsere
Schule wird von 768 Schülerinnen und Schülern besucht, die von 42 Lehrerinnen
und Lehrern unterrichtet werden.
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Jubiläumsveranstaltungen
aus Anlass des 40-jährigen Bestehens unserer Schule:
Neben Sternwanderung, Jubiläumsball, Sponsorenlauf und Schulfest findet zum
ersten Mal eine wissenschaftliche Vortragsreihe unter dem Motto „Blickpunkt Wissenschaft“ statt.
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