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Frankreichaustausch 2010, Teil 3

 

Mittwoch, 24. März 2010

Besuch der Vulcania mit anschließendem Picknick und Besuch der Stadt Clermont-Ferrand

Am Mittwoch trafen wir uns alle (die meisten der französischen Austauschpartner hatten anlässlich der bevorstehenden Aktivitäten auch unterrichtsfrei bekommen) auf dem Place Carnot um mit dem Bus das Abenteuer Museum Vulcania zu besuchen. Aufgrund der vor etlichen Jahrhunderten in Le Puy aktiven Vulkane wurde hier eine Art Museum gebaut, in dem es möglich ist, in 3D-Kinos und verschiedenen „Simulatoren“ Vulkanausbrüche zu erleben. Hier hatten alle viel Spaß, jeder konnte in die Kinos gehen, in die er wollte, oder auch einfach durch eine nachgebaute Vulkanlandschaft gehen und sich an zahlreichen Informationspunkten über dieses Thema informieren.

Nach einiger Zeit haben wir uns dann wieder am Bus versammelt und zusammen gepicknickt. Anschließend nutzten manche Schüler noch einmal die Gelegenheit in die Vulcania hineinzugehen, oder auch einfach nur noch etwas an der frischen Luft zu bleiben und sich zu unterhalten.

Daraufhin ging es mit dem Bus nach Clermont-Ferrand, wo wir für 2-3 Stunden (für einige von uns natürlich noch immer viel zu wenig Zeit ☺ ) die Möglichkeit hatten, shoppen zu gehen. Danach sind wir wieder zum Bus gegangen und zurück nach Le Puy gefahren.

Donnerstag, 25. März 2010

Schultag mit unseren Austauschpartnern, gemeinsame Abschiedsveranstaltung

An diesem Tag wurden wir in zwei Gruppen unterteilt, die jüngeren bereiteten im CDI Spiele für die Abschiedsfeier vor, die Älteren erlebten den Schulalltag ihrer Austauschpartner, der sich zum Erstaunen vieler doch deutlich vom deutschen Schultag unterscheidet. Während wir bereits mittags mit einem erleichterten Seufzen die Schule verlassen, müsste man in Frankreich noch den gesamten Nachmittag in der Schule verbringen. In Frankreich wird, wie in Deutschland jetzt auch, das „Bac“ in nur 12 Jahren gemacht, damit verbunden müssen die Schüler mit längeren Schultagen rechnen. Die Unterrichtsstunden dauern 55 Minuten, dann folgen 5 Minuten Pause und mittags gibt es eine große Mittagspause.

Abends wurden dann auf der Abschiedsfeier die zu verschiedenen Themen des Austauschs entwickelten Spiele vorgestellt und gespielt. Ein besonderes Gemeinschaftsgefühl der gesamten Gruppe kam immer wieder durch ein lautstark angestimmtes „Aux Champs Elysées“ auf ☺. Anschließend gab es typisch französisches Essen. Danach war die Abschiedsfeier beendet, wobei manche aber noch in Gruppen den letzten Abend gemeinsam verbracht haben.

Freitag, 26. März 2010

Abschied und Rückfahrt

Der erste Tag, der schon mit schlechtem Wetter begann, und genau so war auch unsere Stimmung. Bevor wir die Rückfahrt antreten konnten, mussten wir uns natürlich erst von unseren Austauschpartnern und neu gewonnenen Freunden verabschieden. Das war für alle eine unglaublich schwere und tränenreiche Aktion und man versuchte, die bevorstehende Abfahrt so lange wie nur eben möglich herauszuzögern... Als wir dann aber alle im Bus saßen, ging es auch schon los in Richtung Heimat. Nach einer viel zu langen Fahrt kamen wir abends wieder erschöpft in Meschede an.

Abschließend kann man noch sagen, dass dieser Austausch für uns alle eine ganz großartige Erfahrung war und dass es wahrscheinlich niemanden gibt, der nicht gerne noch einmal mit nach Le Puy fahren würde.