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Die weiteste Klassenfahrt
ever
Erst einmal ist erwähnenswert,
dass wir (die LIEBE Klasse 8c) die weiteste Klassenfahrt überhaupt gemacht
haben. Nämlich: Ins Kloster bzw. in die OASE. Unsere ersten Gedanken: Kloster??
Um 5 Uhr aufstehen und 888x am Tag beten?? Na super. Und dann auch noch im
Provinzkaff Meschede bleiben...
Los ging es am Sonntag, dem 12.
August 2007 mit der (sehr langen) Anfahrt von 3-20 Minuten. Empfangen wurden
wir mit einem erfrischenden Drink (Banane - Kirsch). Was eigentlich ganz lecker
war, wenn man es dann nicht vergessen hat zu trinken. Dann mussten wir uns bei
unserem „Kindermädchen" Bruder David (NICHT Bruder Jakob) die Schlüssel für
unsere Zimmer besorgen. Es hatte erst einmal ein bisschen gedauert, bis manche
Leute das System zum Türöffnen verstanden. Das war nämlich etwas kompliziert
(hoch modern!). Danach ging's an das Bettenbeziehen, wo dann ein paar ganz froh
waren, dass es welche gab, die es konnten. Abends traf man sich nach einem
leckeren Abendessen am Lagerfeuer wieder. Es fanden ein paar interessante
Frauengespräche mit Herrn Borghoffs Frau (unserer Kerstin) statt, die als
weibliche Begleitperson mitfuhr. Die meisten hörten Musik auf ihrem Handy - was
sehr kommunikativ war (höhö) oder zogen sich schon nach einer Stunde auf ihre
Zimmer zurück um sämtliche Türen im Haus kaputt zu kriegen. (Was ihnen dann
auch bei einer gelang.) Die erste Nacht war etwas laut (oder auch ein bisschen
ZU laut?????). Der Grund: Viele
männliche Gestalten der Klasse (und auch ein paar weibliche) hielten es für
nötig, bis 4.30 Uhr über die Flure zu rennen/schreien, Poker zu spielen und
anschließend um 5 Uhr morgens zu duschen. Dabei litt der bessere Teil der
Klasse (die Mädchen) unter Schlafmangel (sprich 1 - 9 h Schlaf)!!!! Aus
vertraulichen Quellen wissen wir, dass Herr Borghoff sich wohl nicht so
amüsiert hat.
Der nächste Tag wurde sehr
anstrengend, da wir eine Mammutwanderung zur Badebucht am Hennesee unternahmen.
(Kinderquälerei!!) Am Abend gingen wir dann alle ins Kino, wobei ein paar
Leutchens aus der Klasse den Film wohl dann nicht so interessant fanden, da sie
ihn zeitweise oder sogar ganz verpennt haben. Oder gab es dafür andere
Gründe??? Nach dem Film kamen wir noch in den Genuss, einen betrunkenen
Autofahrer zu treffen, der gerade von der Polizei erwischt worden war (hihihi,
gelitten)!!
Die nächste Nacht verlief dann
eher SEHR ruhig. Jeder hatte noch etwas Schlaf nachzuholen.
Den letzten ganzen Tag
verbrachten wir mit der Planung der am Abend anstehenden „Abschlussparty",
Gesprächen über die Klassengemeinschaft und Tischtennis-, Billiard- und
Kickerspielen. Und auch das verrostete Klavier wurde wieder zum Leben erweckt
und der neue Mozart geboren. (Das ist jetzt Insider-Wissen vom Deko-Team des
Abschlussabends).
Die Gespräche der Klassengemeinschaft
und der allgemeinen Unruhe (jetzt mal vorsichtig ausgedrückt) in der Klasse
haben eigentlich eine gute Wirkung gehabt. Der Abend war sehr lustig, da wir
viel Singstar spielten und tanzten.
Für die nächste Nacht hatten
sich ein paar Leute vorgenommen, sie durchzumachen, was dann mit Duschen- bzw.
Kloputzen belohnt wurde. Morgens erschallte zu guter Letzt auch noch der
wundervolle Gesang ein paar Jungen durch die Flure: „Bruder David, Bruder
David, schläfst du noch? Schläfst du noch? Hörst du nicht die Glocken? Hörst du
nicht die Glocken? Ding-dang-dong, ding-dang-dong."
Nun mussten wir nur noch
packen, putzen und was sonst noch so alles anstand. Nach einem guten
Mittagessen, einer Abschlussrunde und einer kleinen Wasserschlacht wurden wir
schließlich von unseren Eltern abgeholt.
Fazit: Die Klassenfahrt war trotz des gewählten Ortes gelungen und es war
eine schöne Zeit für uns. Wir erinnern uns gerne daran!!!
(Von Nadja Homann und Julia
Nemeita, Schuljahr 2007/08)
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