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Schwedenaustausch

 

Schwedenfahrt 2008

 

Ein Bericht von Lisa Stransky und Theresa Schnettler (Stufe11)

(Fotos der Fahrt sind in der Bildergalerie, Stichwort "Fahrten") 

 

Tag 1

Morgens halb 7 in Deutschland. 15 Schülerinnen, 2 Schüler und 1 viel zu kleiner Bus warten auf 2 Lehrer. Biologielehrer und „Alter Schwede" Günther Hartfiel und stets zur Seite Chemie- und Englischlehrer Carlo Düring.

 

Lehrer da, Gepäck verstaut, irgendwie in den viel zu kleinen Bus gequetscht (eng ist ja schließlich gemütlich und Beine zusammenklappen sportlich) schon ging's los.

Nach  2 ½ Stunden endlich am Flughafen Weeze angekommen, der wider Erwarten nicht bei Münster oder Köln liegt sondern, wie dann herausgefunden, bei Düsseldorf.

 

Kurz vor dem Einchecken bekamen wir gewichtige Probleme, da das Maximalgewicht des Koffers überraschenderweise bei 15 kg lag, nicht wie angenommen bei 20. Das große Umpacken begann. Eine Hose hierhin, das Handtuch in den Rucksack des Nachbarn, Schuhe mal schnell dorthin, 3 Pullover übereinander gezogen. Rucksäcke zum Bersten voll, Koffer brav bei 15 kg. Los geht's!

Für viele war es der 1. Flug, und so war das Staunen groß. Von Flugangst konnte angesichts der Zuckerwattewölkchen nicht die Rede sein.

Nach 1 ½ Stunden landeten wir sicher in Skavsta und wurden von einer Schwedendelegation in Empfang genommen.

Ein erstes Kennenlernen begann und wurde beim anschließenden Mittagessenpicknick vertieft. Danach ging es nonstop nach Linköping ins Freilichtmuseum „Gamla Linköping", ein kleines idyllisches Dörfchen. (Anm.: Nicht gammelig wie der Name vermuten lässt!)

Dank Busfahrer Gunnars Beförderungskünsten erreichten wir Vadstena auf die Minute genau zum Abendessen. Für den weiteren Verlauf von sämtlichen Mahlzeiten lässt sich eine Formel aufstellen.

 

Knäckebrot (Wasa?) + Lätta + Hunger → Knäckebrotsucht + Gewichtsprobleme

 

Abgerundet wurde dieser 1. Tag durch einen gemütlichen Spaziergang entlang es Vätternsees inklusive der langanhaltenden Mückenplage. Erstaunlicherweise konnten diese schwedischen Mücken aber nicht stechen.

Danach fielen wir hundemüde ins Bett.


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